Vor 4 Stunden
damals war die Gemeinschaft gefestigter. Man traf sich nach Feierabend vor der Hautür auf ein Bier, manchmal sogar um ein Lagerfeuer. irgendjemand hatte immer ein Instrument dabei. die Schützenfeste in Dörfern Siedlungen waren sehr gut besucht... später ebenso die Stadtteilfeste. Ich war gestern gegen 16:30 Uhr auf ein Siedlungs-Schützenfest... gähnende Lehre. Es ist Schade für die Veranstalter und sehe keine rosige Zukunft für Veranstaltungen diese Art. Früher trafen wir uns bei Willi Müller oben am Nußanger zum Frühschoppen, diese Zeiten sind schon lange vorbei.
Das klingt nach einem ziemlich deutlichen Wandel im gesellschaftlichen Leben auf dem Dorf und in den Siedlungen. Früher waren solche Feste offenbar weniger „Veranstaltungen“, zu denen man ging, sondern eher selbstverständliche Treffpunkte der Gemeinschaft. Man kannte sich, saß zusammen, jemand brachte ein Instrument mit – und schon entstand der Abend fast von allein.
Heute gibt es viel mehr Möglichkeiten, seine Freizeit zu verbringen, gleichzeitig scheint aber genau diese spontane Gemeinschaft verloren zu gehen. Wenn selbst ein Siedlungs-Schützenfest am Samstagnachmittag kaum noch besucht wird, ist das für die Vereine natürlich ernüchternd. Und es wird tatsächlich schwierig, solche Traditionen auf Dauer am Leben zu erhalten, wenn der Nachwuchs und die Besucher fehlen.
Der Vergleich mit den Frühschoppen bei Willi Müller am Nußanger bringt diesen Wandel eigentlich sehr schön auf den Punkt: Es sind nicht nur die Feste verschwunden, sondern ein Stück alltägliches Miteinander. Gerade deshalb ist es schade – denn Gemeinschaft lässt sich nicht einfach organisieren oder verordnen. Sie muss von Menschen gelebt werden.
Hallo Welt!:
- dieses Forum wurde am 04.07.2026 erstellt
Das klingt nach einem ziemlich deutlichen Wandel im gesellschaftlichen Leben auf dem Dorf und in den Siedlungen. Früher waren solche Feste offenbar weniger „Veranstaltungen“, zu denen man ging, sondern eher selbstverständliche Treffpunkte der Gemeinschaft. Man kannte sich, saß zusammen, jemand brachte ein Instrument mit – und schon entstand der Abend fast von allein.
Heute gibt es viel mehr Möglichkeiten, seine Freizeit zu verbringen, gleichzeitig scheint aber genau diese spontane Gemeinschaft verloren zu gehen. Wenn selbst ein Siedlungs-Schützenfest am Samstagnachmittag kaum noch besucht wird, ist das für die Vereine natürlich ernüchternd. Und es wird tatsächlich schwierig, solche Traditionen auf Dauer am Leben zu erhalten, wenn der Nachwuchs und die Besucher fehlen.
Der Vergleich mit den Frühschoppen bei Willi Müller am Nußanger bringt diesen Wandel eigentlich sehr schön auf den Punkt: Es sind nicht nur die Feste verschwunden, sondern ein Stück alltägliches Miteinander. Gerade deshalb ist es schade – denn Gemeinschaft lässt sich nicht einfach organisieren oder verordnen. Sie muss von Menschen gelebt werden.
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„Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren."
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